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New husbandry knowledge

Schnubbel @ Pilumnus hirtellus

Diese Krabbe ist sehr gut in einem kühleren Aquarium haltbar, einige Tage mit 26° werden gut weggesteckt, im Winter ist das Aquarium meist um die 16-18° kühl. Das Männchen habe ich jetzt schon über zwei Jahre, das Weibchen starb leider bei einer Häutung.
Mittlerweile konnte ich ein junges Weibchen auftreiben. Es ist noch sehr klein, entlässt aber in den nächsten Tagen die Larven.
Diese kleinen Krabben sind sehr unkompliziert. Sie werden mit Mysis, Krill und vor allem kleinen Sandgarnelen gefüttert, dazu gibt's noch Meersalat und andere Algen (frisch zum selbstbedienen).


dlaux @ Paracheilinus bellae

Ich konnte ein Männchen dieser wunderschönen Lippfische für mein Becken ergattern. Sie sind sehr selten und sehr hochpreisig (vierstelliger Betrag)! Am Anfang sehr scheu und die ersten Tage kaum zu sehen. Auch war das Einsetzen recht heikel, die Tiere sind sehr empfindlich und die Eingewöhnung muss sehr sorgsam erfolgen. Nach dem sich das Tier im Becken eingelebt hat, ein toller Fisch, welcher sehr schwimmfreudig durch das Becken schwimmt. Er ist zwar recht klein, durch den großen Schwimmbedarf, meiner Meinung nach aber kein Fisch für Becken unter 1.000L! Die Futteraufnahme war am Anfang etwas schwierig und es wurden ausschließlich lebende Mysis angenommen, nach ca. 2 Wochen ging er aber auch an ellets und frisst nun alles, was angeboten wird. Sicherlich kein Anfängertier, aber für Erfahrene Lippfischhalter, ein absolutes Juwel!


Elisabeth @ Nardoa galatheae

Nachbericht:

Der Seestern ist recht haltbar. Gekauft 10/2016 + 1/2017 heute 8/2019 leben von insgesamt gekauften 4 Tieren noch 3.

Wichtig ist für diese Lebensdauer, die Seesterne gut zu beobachten!

Die Arme müssen gut rund bleiben, sobald man merkt, daß die Arme auch nur den Anschein machen etwas ab zu nehmen muss Zugefüttert werden. Dann sind die Sterne gut zu halten.

Das verstorbene Tier hatte abgenommen und wurde von den anderen angefressen und war nicht mehr zu Retten.

Die Sterne haben immer noch kleine Asteria als Hauptnahrung. Hier muss die Populationsdichte beobachtet werden. Wenige = dann Fütterung

VG

Elisabeth


AndiV @ Macropharyngodon moyeri

Hallo Skaarj,

vielen Dank für den Beitrag zur Größe von Macropharyngodon moyeri, ich habe keinen Zweifel an der von Dir genannten Größe und behalte diese erst einmal "im Hinterkopf".
Tatsächlich hatte ich nach dem Lesen Deines Posts zunächst den Eindruck, dass wir bei der Dateneingabe vielleicht einem Irrtum aufgesessen waren, allerdings lassen sich weder im Internet noch in der Fachliteraut, so z. B. von dem Lippfischkenner schlecht hin, Rudie H. Kuiter, in Labridae Fishes: Wrasses, zweite Ausgabe 2012, keinerlei Hinweise finden, dass Macropharyngodon moyeri deutlich größer als 12cm wird.
Werde Rudie gerne diesbezüglich einmal anschreiben, die Angaben zur Größe hinterfragen und das Ergebnis bekannt geben,

Vielen Dank und weiterhin viel Freude mit dem Meerwasser-Lexikon.

Andi


Skaarj @ Macropharyngodon moyeri

Die angegebenen 12 cm Endgröße sind wohl eher der untere Bereich, dass Männchen bei mir ist inzwischen schon deutlich größer, aktuell etwa 15-16 cm.


Wolfshoefer @ Centropyge loricula

Besitze seit 2 Jahren ein Männchen.hat ab und zu mal an SPS gezupft. Seit 3 Wochen hat er nun endlich ein Weibchen bekommen. Verstanden sich auf anhieb super. Nach einer Woche balzen sie kurz vor der Dämmerung ständig und ist viel ausgeglichener. Zupft kaum noch an Korallen. Ihm war halt einfach langweilig..
Da ich schon Perculas und Seepferdchen nachgezüchtet habe würde mich mal intressieren ob jemand mir Infos auf Bezug von Gelege usw. hat


AndiV @ Phyllopteryx taeniolatus

Hallo Torsten,

in der Liste zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen werden die beide Fetzenfische nicht
aufgeführt und sind demnach nicht besonders geschützt, eine CITES ist demnach nicht nötig.

Phyllopteryx taeniolatus
Phyllopteryx dewysea

Warum dies so ist, ist mir allerdings schleierhaft.

Siehe: https://www.cites.org/eng/search/site

LG

Andreas


Richter @ Gramma loreto

Ich halte ein Pärchen in seit 1,5 Jahren in einem 175-Liter-Becken. Die Tiere sind super hübsch, wenig anfällig und sehr friedlich allen anderen Bewohnern gegenüber. Sie drohen sich ab und zu und auch dem Schleimfisch wird hier und da mit aufgerissenem Maul gedroht, wenn er mal wieder zu anhänglich ist.

Ich finde die angegebenen 300 Liter als absolutes Mindestmaß etwas überzogen, da die Fische sehr ruhig unterwegs sind. Ob man ein Paar unbedingt in 60 Litern halten muss, weiß ich nicht, aber mMn dürfte es ab 150 Litern gut gehen, sofern man sich beim restlichen Besatz einschränkt.

Was den Geschlechtsunterschied angeht, halte ich die Färbung der Afterflosse für ein ungeeignetes Merkmal. Meine Tiere balzen regelmäßig und bauen Nester. Ich gehe also fest davon aus, dass es sich um Männchen und Weibchen handelt. Die Afterflosse beider Tiere hat einen minimalen lilanen Streifen, es ist kein Unterschied zu erkennen. Will man ein Paar haben, sollte man sehr kleine Tiere einsetzen oder ein kleines und ein größeres Tier.

Und ein wichtiger Hinweis noch: Ich habe auf der Internetseite eines bekannten Aquaristikhändlers überdurchschnittlich viele Kommentare bei Gramma loreto gelesen, bei denen Käufer bemängelt haben, dass die Tiere tot angekommen sind oder nach wenigen Tagen gestorben sind. Mein Fazit wäre diesbezüglich, dass die Tiere den Versand nicht gut überstehen und man die Tiere lieber selbst im Laden kaufen sollte, um einen übermäßig langen Transport zu vermeiden.